Anlässlich des 65. Jahrestages des Mauerbaus am 13. August ruft Landtagspräsident Alexander Dierks dazu auf, das Erinnern an historische Ereignisse öffentlich wieder stärker mit den Werten der freiheitlichen Demokratie zu verknüpfen: Das Gedenken an Ereignisse wie das Ende des Zweiten Weltkriegs, den 17. Juni in der DDR oder den Mauerbau sei kein Selbstzweck, es zeige viel mehr "unser großes Glück in einer freien Gesellschaft zu leben". Dierks fordert, den Blick in der Erinnerungskultur stärker auf die Lebenswelt der jungen Menschen zu richten: „Die Mauer besiegelte die Unterdrückung im Sozialismus, das hieß für viele ganz konkret: Du darfst nicht frei ausreisen, du darfst deine Ausbildung nicht frei wählen, du darfst eine kritische Meinung nicht äußern. Wer sich in diese Lage versetzt, der spürt schnell, was uns der 13. August 1961 auch heute noch zu sagen hat: Freiheit ist nicht selbstverständlich!“