Sächsischer Landtag will Energieverbrauch senken

57/2022 Datum 04.08.2022

Reduzierung von Kälteleistung, Beleuchtung sowie Vorlauftemperaturen bei Wärmeenergie geplant

Der Sächsische Landtag ergreift erste Maßnahmen, um den Energieverbrauch des Parlamentsgebäudes zu senken. So sollen etwa die Kälteleistung für Beratungsräume verringert, die Warmwasserbereitung sparsamer optimiert sowie umfangreich Beleuchtung reduziert werden. So wird künftig beispielweise weitgehend auf Fassaden- und Vorplatzbeleuchtung, auf nächtliche Innenbeleuchtung und teils auf Deckenlicht verzichtet sowie das Tiefgaragenlicht von 100 auf 20 Prozent reduziert. 

Außerdem wird der Betrieb der Zierbrunnen vor dem Gebäude und im Innenhof eingestellt sowie bis auf weiteres ein Personenaufzug mit Ausnahme der Plenarsitzungen stillgelegt.  

Mit Beginn der Heizperiode soll eine kontrollierte Absenkung der Vorlauftemperaturen zur Einsparung von Wärmeenergie im Gebäude erfolgen. 

„Dabei handelt es sich um erste, kurzfristige Maßnahmen“, betont Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler: „Wenn Politiker die Bürger zum Energiesparen auffordern, dann müssen wir als Parlament Vorbild sein. Deshalb haben unsere technischen Fachleute geprüft, was im Gebäude kurzfristig möglich ist. Dazu kommt die individuelle Sparsamkeit jedes Einzelnen. Wenn jeder seinen Beitrag leistet, sinkt der Gesamtenergieverbrauch. Klar ist aber auch: Die Probleme unserer Energieversorgung werden wir nicht allein über Einsparungen lösen können.“


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