Staatsanwaltschaft Dresden hat Ermittlungsverfahren gegen Landtagsdirektor eingestellt

Pressemitteilung 17/2007 vom 21.02.2007

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat ihre Ermittlungen gegen Landtagsdirektor
Dr. Christopher Metz eingestellt. Gegen Metz waren im Sommer 2006 Untreuevorwürfe erhoben worden.

In vollem Umfang als unbegründet erwies sich der Vorwurf, Dr. Metz habe ein Unternehmen für eine Fortbildungsveranstaltung des Landtags beauftragt, bei dem seine Lebensgefährtin beschäftigt sei und daraus Vermögensvorteile erzielt.

Auch hinsichtlich des Tatvorwurfs der unberechtigten und übermäßigen Nutzung seines Dienstfahrzeuges für private Zwecke wurde das Verfahren aufgrund der Geringfügigkeit des entstandenen Schadens (3 Fahrten mit einer Gesamtstrecke von 36 Kilometer) sowie des geringen Verschuldens des Direktors eingestellt.

Der Landtag hatte infolge der öffentlichen Debatte seine Vorschriften zur Nutzung von Dienstwagen verschärft. Landtagsdirektor Metz verzichtet zudem seit August 2006 auf die private Nutzung eines Dienstwagens.