Neue Ausstellung im Landtag zeigt Lebenswerk des sächsischen Künstlers Werner Juza – Vernissage am 15. August 2006

Pressemitteilung 90/2006 vom 09.08.2006

Eine neue Ausstellung im Sächsischen Landtag widmet sich dem Lebenswerk des Künstlers Werner Juza, dessen Name mit dem Sächsischen Landtag und dem parlamentarischen Neubeginn im Freistaat eng verbunden ist. Gezeigt werden ca. 110 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen aus allen Schaffensperioden des Künstlers.  

Landtagsvizepräsidentin Regina Schulz wird die Ausstellung

am Dienstag, 15. August 2006

um 18:00 Uhr

im Sächsischen Landtag (Bürgerfoyer)

eröffnen. Kunsthistorikerin Ingrid Wenzkat führt anschließend in das Werk von Werner Juza ein.

Werner Juza schuf zwischen Frühjahr 1989 und Sommer 1990 für die Dreikönigskirche in Dresden das Wandbild „Versöhnung“. Die auf das Kreuz ausgerichtete Komposition verbindet christliche Glaubensinhalte mit aktuellen gesellschaftlichen Themen. Am 27. Oktober 1990 fand in der Dreikönigskirche die erste konstituierende Sitzung des Sächsischen Landtags nach der Wiedervereinigung statt. Bis September 1993 tagte der Landtag in der Dreikönigskirche, sodass das Bild in dieser Zeit ständiger Begleiter der Arbeit des Sächsischen Landtags war. Heute erinnert eine großformatige Fotoreproduktion des Wandbildes im Bürgerfoyer des Parlaments an den politischen Neuanfang in der Dreikönigskirche.

Werner Juza wurde 1924 in Rodewisch im Vogtland geboren. Seit 1951 ist er als Maler und Grafiker tätig und kann heute auf zahlreiche Ausstellungen zurückblicken. Zu seinem Schaffenswerk gehören unter anderem mehrere Wandbilder, Metallarbeiten und Glasfenster für Kirchen und öffentliche Gebäude.

Bis zum 28. September 2006 kann die Ausstellung wochentags von 10 bis 18 Uhr, am Wochenende von 10 bis 16 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.