Landtag und Staatsregierung erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus

Pressemitteilung 10/2019 vom 22.01.2019

Gedenkveranstaltung am 27. Januar 2019

Traditionell mit einer gemeinsamen Veranstaltung gedenken der Sächsische Landtag und die Staatsregierung am

 

     Sonntag, dem 27. Januar 2019,

     um 10.00 Uhr

     im Sächsischen Landtag (Plenarsaal),

     Bernhard-von-Lindenau-Platz 1,

     in 01067 Dresden

 

der Opfer des Nationalsozialismus.

 

Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler und Ministerpräsident Michael Kretschmer werden zu Beginn der Gedenkstunde Grußworte an die rund 300 erwarteten Gäste richten.

 

Die Gedenkrede hält Prof. Dr. Ulrich Herbert von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Der Historiker widmet sich in seinen Studien und Schriften detailliert der Zeit des Nationalsozialismus und der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Herbert ist Direktor am Freiburg Institute for Advanced Studies. 1999 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und war von 2001 bis 2006 Mitglied des Wissenschaftsrats.

 

Neben Repräsentanten aus Politik und öffentlichem Leben werden zur Gedenkstunde auch Vertreter von Opferverbänden und interessierte Bürger erwartet.

 

Im Anschluss haben die Besucher im Landtag die Gelegenheit, eine MDR-Dokumentation über das KZ Sachsenburg anzuschauen.

 

Die Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.

 

 

Hintergrund:

Der 27. Januar ist in der Bundesrepublik Deutschland nationaler Gedenktag zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus. Er wurde vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog 1996 proklamiert. Seit 2006 gedenken der Sächsische Landtag und die Staatsregierung jedes Jahr an diesem Tag der Opfer mit einer gemeinsamen Veranstaltung. Im vergangenen Jahr fand das Gedenken von Landtag und Staatsregierung auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Theresienstadt statt.