9. November ist Schicksalstag und ewige Mahnung für alle Demokraten

Pressemitteilung 100/2018 vom 08.11.2018

Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler zum Gedenken am 9. November

Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler nimmt anlässlich des 9. November an Gedenkveranstaltungen in Sachsen und Berlin teil. Er vertritt den Freistaat bei der Gedenkstunde des Deutschen Bundestages sowie auf der zentralen Veranstaltung des Zentralrats der Juden in Deutschland zur „Reichspogromnacht“ in der Synagoge Rykestraße in Berlin.

 

In Sachsen besucht Rößler am heutigen Abend die Gedenkveranstaltung „Violinen der Hoffnung“ im Kulturpalast in Dresden. Am Freitag nimmt der Landtagspräsident am Gedenkkonzert in der Frauenkirche zum 80. Jahrestag der Pogromnacht teil.

 

Zum Gedenken am 9. November erklärt Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler:

 

„Der 9. November ist ein Schicksalstag für unser Land, der furchtbares Leid und zugleich Hoffnung und Aufbruch in unserer Geschichte untrennbar miteinander verbindet.   

 

Am 9. November 1848 wird der große Demokrat und Abgeordnete des Paulskirchenparlaments Robert Blum hingerichtet. Am 9. November 1918 wird die erste deutsche Republik ausgerufen. Am 9. November 1938 erreichen der Terror und die Pogrome gegen die Juden einen ersten fürchterlichen Höhepunkt. Und am  9. November 1989 fällt die Berliner Mauer und die Wiedervereinigung unserer Nation rückt damals in greifbare Nähe.

 

Diese historischen Ereignisse haben Deutschland und Sachsen geprägt. Der 9. November ist eine ewige Mahnung für alle Demokraten: Aus unserer Geschichte können und müssen wir lernen.“   

 

Details zu den genannten Terminen des Landtagspräsidenten: https://www.landtag.sachsen.de/de/service/presse/20231.cshtml