Sachsens beste Nachwuchs-Redner kommen aus Meißen, Zwickau und Bautzen – Sieger des Jugend-Redeforums im Landtag

Pressemitteilung 99/2018 vom 05.11.2018

Wo normalerweise Landtagsabgeordnete über Gesetze, Anträge und aktuelle Fragen debattieren, wetteiferten zum Jugend-Redeforum am vergangenen Wochenende Schüler der Klassenstufen 8 bis 12 um den überzeugendsten Redebeitrag.

Friedrich Reichel vom Landesgymnasium St. Afra aus Meißen wurde dabei zu Sachsens bestem Nachwuchsredner gekürt. Beim Jugend-Redeforum im Sächsischen Landtag überzeugte der Schüler der 12. Klasse die Fachjury mit seinen rhetorischen Fähigkeiten am meisten.

 

Nur knapp dahinter erreichte Sven Richter vom Käthe-Kollwitz-Gymnasium in Zwickau den sehr guten 2. Platz. Dritter wurde Johann Olenitsch vom Friedrich-Schiller-Gymnasium in Bautzen (beide 12.Klasse).

 

Bereits zum 16. Mal zeigten 36 Schüler aus Sachsen, Brandenburg und Thüringen im Plenarsaal des Sächsischen Landtags ihre Fähigkeiten in der Kunst der freien Rede. Dabei debattierten sie über Themen wie z. B. „Vom Tellerwäscher zum Millionär: Ist das in Deutschland möglich?“, „Demonstrationen und Protest: Bringt das was?“ oder „Sollte es in Deutschland eine Wahlpflicht geben?“.

 

Der Hausherr und Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler begrüßte die Teilnehmer persönlich. „Wir diskutieren in einer Demokratie gerne lebhaft, aber dabei sollte immer das gute Argument und nicht die Lautstärke überzeugen. Damit haben unsere jungen Nachwuchsdiskutanten meist weniger Probleme als mancher Erwachsene“, so Rößler augenzwinkernd.  

 

Die Redebeiträge der Jugendlichen wurden in mehreren Runden von einer Jury bewertet, der u.a. Journalisten des MDR, des ZDF und von Radio PSR angehörten.

 

Am Vormittag diskutierten die Teilnehmer in Gruppen aktuelle politische Themen und hatten zuvor nur fünf Minuten Zeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und sich Notizen zu machen. In der Finalrunde am Nachmittag hielten die Schüler im Plenarsaal eine drei- bis fünfminütige Rede vor Jury und Publikum.