Sächsische Abgeordnetendelegation besucht Flämisches Parlament – Austausch über Einflussmöglichkeiten regionaler Parlamente in der EU im Fokus

Pressemitteilung 27/2017 vom 23.03.2017

Auf Einladung des Regionalparlamentes von Flandern (Belgien) reist eine Abgeordnetendelegation des Sächsischen Landtags unter der Leitung von Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler vom 29. bis 31. März 2017 nach Belgien.

Die weiteren Delegationsmitglieder sind Lars Rohwer (CDU), Vizepräsident Horst Wehner (LINKE) Dirk Panter (SPD) und Volkmar Zschocke (GRÜNE). Ziel der Reise ist es, bilaterale Beziehungen zwischen beiden Regionalparlamenten zu etablieren. Im Mittelpunkt des ersten Besuches steht der Austausch über Möglichkeiten der Einflussnahme von Regionalparlamenten mit Gesetzgebungsbefugnissen in der Europäischen Union sowie im Rahmen der CALRE.

Die sächsischen Abgeordneten informieren sich am Mittwoch zunächst über die Staatsstruktur Belgiens und die Rolle Flanderns (Auswärtiges Amt Flandern). Am Folgetag empfängt der Vorsitzende des Flämischen Parlaments, Jan Peumans, die Delegation im Parlament. In einer gemeinsamen Arbeitssitzung diskutieren sächsische und flämische Abgeordnete über „Zukunft bürgernahes Europa und quid Brexit? Flandern und Sachsen im Herzen Europas“.

Vor der Rückreise nach Sachsen besucht die Delegation am Freitag, dem 31. März 2017 mit Imec (Interuniversity Microelectronics Centre) eines der größten Forschungszentren für Nano- und Mikroelektronik in Europa. Es hat seinen Sitz in Löwen, Belgien und unterhält u. a. enge Beziehungen zu sächsischen Firmen, die auf diesem Gebiet tätig sind. Seit Bestehen des Imec wurden eine Vielzahl von neuen Technologien und Applikationen entwickelt und mehr als 25 Firmen aus dem Imec ausgegründet. Im Durchschnitt erhält das Imec 50 Patente pro Jahr.