Jugend-Redeforum 2019

Sieger des Jugend-Redeforums 2019 (v.l.: Niklas Moewes, Niklas Schütze, Toni Hänzsche)

Sieger des Jugend-Redeforums 2019 (v.l.: Niklas Moewes, Niklas Schütze, Toni Hänzsche)

Veranstaltung am 02.11.2019

Am 2. November 2019 wurde der Plenarsaal im Sächsischen Landtag unter dem Titel "JETZT REDE ICH" wieder zur Bühne für junge Debattierkünstler. 36 Oberschüler und Gymnasiasten der Klassenstufen 8 bis 12 stellten ihre Redegewandtheit unter Beweis und versuchten, die renommierte Jury von ihren Argumenten und ihrer Vortragsweise zu überzeugen.

Beste Nachwuchs-Redner kommen aus Dresden, Sebnitz und Meißen
Niklas Schütze vom Hans-Erlwein-Gymnasium aus Dresden wurde dabei zu Sachsens bestem Nachwuchsredner gekürt. Beim Jugend-Redeforum im Sächsischen Landtag überzeugte der Schüler der 10. Klasse die Fachjury mit seinen rhetorischen Fähigkeiten am meisten. Nur knapp dahinter erreichte Toni Hänzsche aus der 11. Klasse des Goethe-Gymnasiums in Sebnitz den sehr guten 2. Platz. Dritter wurde Niklas Moewes vom Landesgymnasium Sankt Afra aus Meißen (10. Klasse).

Bereits zum 17. Mal zeigten 36 Rhetoriktalente aus Sachsen, Brandenburg und Thüringen im Plenarsaal des Sächsischen Landtags ihre Fähigkeiten in der Kunst der freien Rede.

 Dabei debattierten sie über kontroverse Themen wie z. B.:

  • „Kann man sich für den Klimaschutz einsetzen und trotzdem guten Gewissens in den Urlaub fliegen?“,
  • „Kein Mensch braucht mehr Zeitungen und Fernsehnachrichten in Zeiten von Youtube und Instagram!“,
  • „Jeder kann rein! Sollte Deutschland alle Menschen aufnehmen, die einwandern wollen?“ oder
  • „Keine Bäcker, keine Fliesenleger, keine Tischler – Gehen zu viele nach der Schule an die Uni?“.

Hochkarätige Jury
Die Redebeiträge der Jugendlichen wurden in mehreren Runden von einer Jury bewertet, der u.a. Vertreter von MDR, ZDF, Sächsischer Zeitung, Radio PSR, Stawowy Verlag, TU Dresden und des Verbands der Redenschreiber deutscher Sprache angehörten.

 Am Vormittag diskutierten die Teilnehmer in Gruppen aktuelle politische Themen und hatten zuvor nur fünf Minuten Zeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und sich Notizen zu machen. In der Finalrunde am Nachmittag hielten die Schüler im Plenarsaal eine drei- bis fünfminütige Rede vor Jury und Publikum.

Das 18. Jugend-Redeforum wird im November 2020 statfinden.

Stabsstelle Presse und Öffentlichkeitsarbeit,Protokoll, Besucherdienst
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