70 Jahre Grundgesetz

Sächsischer Landtag, Außenansicht Plenarsaal

Sächsischer Landtag, Außenansicht Plenarsaal

Veranstaltung am 25.05.2019

Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz feierlich unterzeichnet und verkündet. Es garantiert den Deutschen seit 1949 Grund- und Freiheitsrechte, seit 1990 auch in den ostdeutschen Bundesländern.Der Sächsische Landtag und die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung erinnern am 25. Mai 2019 mit einer gemeinsamen Feierstunde an "70 Jahre Grundgesetz". Festredner ist der ehemalige Bundesverfassungsrichter, Prof. Dr. Dieter Grimm.

Doch wie steht es gegenwärtig, in einer Zeit wachsenden Misstrauens in Politik und Rechtsstaat, mit dem Vertrauen in das Funktionieren des Grundgesetzes und seiner Institutionen? In welcher Weise hilft uns das Grundgesetz heute, Antworten auf drängende Fragen unserer Zeit zu entwickeln? Ist das Grundgesetz nach fast 30 Jahren auch zu einer Verfassung geworden, mit der sich West- wie Ostdeutsche identifizieren können, oder gibt es zwischen der westlichen und östlichen Bevölkerung Unterschiede in seiner Beurteilung? Und: Sind die Veränderungen des Grundgesetzes der letzten Zeit sinnvoll oder gehen sie zu weit?

Diesen Fragen gehen der Sächsische Landtag und die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung in einer gemeinsamen Feierstunde am 25. Mai 2019 anlässlich des 70. Jahrestages der Verkündung des Grundgesetzes nach.

An die Grußworte von Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler und Dr. Roland Löffler, Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, schließt sich die Festrede von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Dieter Grimm an. Grimm wirkte von 1987 bis 1999 als Richter am Bundesverfassungsgericht. Er lehrt als Professor für Öffentliches Recht an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Zur Feierstunde im Plenarsaal des Sächsischen Landtags sind u. a. Abgeordnete, Mitglieder der Staatsregierung, führende Rechtswissenschaftler des Freistaates sowie Vertreter des öffentlichen Lebens geladen.