14. Sächsische Jugendgeschichtstage

Landtagspräsident Dr. Rößler beim Rundgang über den Projekte-Markt 2018

Landtagspräsident Dr. Rößler beim Rundgang über den Projekte-Markt 2018

Veranstaltung vom 22.11.2018 bis 23.11.2018

In den zurückliegenden Monaten haben zahlreiche Jugendliche Geschichte aufgespürt, die so in keinem Geschichtsbuch nachzulesen ist. Rund 200 junge Spurensucher ließen in ihren Projekten ein Stück Geschichte aufleben engagierten sich so für ihre Heimatregion. Auf den Jugendgeschichtstagen am 22. und 23. November 2018 im Sächsischen Landtag tauschten sie ihre Erlebnisse, Neuigkeiten und Erfahrungen aus, kamen miteinander ins Gespräch und erhielten so neue Impulse für die Jugendgeschichtsforschung. Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler begrüßte die Teilnehmer herzlich im Plenarsaal.

Projekt beim Jugendgeschichtstag 2018

Die Jugendgeschichtstage setzen sich immer wieder mit wichtigen gesellschaftlichen Themen auseinander. Das aktuelle Spurensuche-Jahr widmete sich der dringendsten Forderung unserer Gesellschaft, dem „Frieden“. Angesichts der aktuellen globalen Auseinandersetzungen stellen sich die Fragen: Welche Friedensbemühungen gab es damals? Welche braucht es heute? Wie kann ein friedliches Miteinander gelingen? Und was können wir selber tun?

Der Auftakt der 14. Jugendgeschichtstage fand am 22. November 2018 in Form von Bildungsangeboten mit Workshops und Exkursionen statt. Auf dem Plan standen u. a. Workshops mit der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau, ein Workshop zur Jugend in der DDR anhand eines Lernkoffers mit Stasi-Dokumenten, Fotos und Originalgegenständen und der Auseinandersetzung mit dem Frieden als Utopie. Außerdem fanden eine „Actionboundtour“, eine Führung durch die Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek sowie der Besuch der Ausstellung „Rassismus – Die Erfindung von Menschenrassen“ im Hygienemuseum statt.

Der Freitag begann mit einem Improvisationstheater. Anschließend eröffneten Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler, Sozialministerin Barbara Klepsch und Andrea Büttner von der Sächsischen Jgendstiftung den Prjektemarkt im Landtag. Hier präsentierten alle 23 Spurensuche-Projekte die Ergebnisse ihres achtmonatigen Engagements. Bei der Erforschung der vornehmlich kleinen, verborgenen Geschichten sind die Spurensucher auf Erstaunliches und Skurriles gestoßen und haben aber auch zu bestürzenden Ereignissen und Einzelschicksalen aus dem Alltag von Menschen im Wandel der Zeiten recherchiert.

Die Organisation der Jugendgeschichtstage erfolgt über das Programm „Spurensuche“ in Kooperation mit dem Sächsischen Landtag unter der Schirmherrschaft des Landtagspräsidenten.