"Verfassungslinde" am Elbufer vor Landtag gepflanzt - Linde aus Geithain erinnert an erste sächsische Verfassung von 1831

Holger Hase, Dirk Hilbert, Dr. Matthias Rößler, Dr. Matthias Grünberg pflanzten gemeinsam die "Verfassungslinde". Foto: Steffen Füssel

04.09.2021 - An der Elbpromenade am Sächsischen Landtag erinnert jetzt eine etwa fünf Meter hohe "Verfassungslinde" an die erste sächsische Verfassung. Am 4. September 1831 wurde diese Verfassung durch den sächsischen König Anton und den ihm zur Seite gestellten Mitregenten Friedrich August II. unterzeichnet und an Vertreter der Ständeversammlung übergeben. Die Ständeversammlung wurde auch als Landtag bezeichnet. Aus diesem Anlass pflanzte Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler am 4. September 2021 gemeinsam mit Dr. Matthias Grünberg, Präsident des sächsischen Verfassungsgerichtshofs, Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert sowie Holger Hase vom Denk Mal Fort! e.V. die Linde am Elbufer. "Die Verfassung von 1831 garantierte Rechte, auf die sich jedermann berufen konnte: Sie legte etwa die Gleichheit vor dem Gesetz fest, sicherte die Freiheit der Person und des Eigentums zu und berechtigte jeden Sachsen, Beruf und Aufenthaltsort nach eigener Neigung zu wählen", erklärt der Landtagspräsident.