Landtagspräsident dankt allen Helfern: „Viele fleißige Hände und verbesserte Technik haben Parlamentsgebäude geschützt“

Pressemitteilung 75/2013 vom 12.06.2013

Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler dankt allen Helfern, die in den vergangenen Tagen mit ihrem unermüdlichen Einsatz dazu beigetragen haben, das Parlamentsgebäude vor dem Hochwasser zu schützen.

„Hand in Hand haben Vertreter der Feuerwehr, des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB), des Sächsischen Innenministeriums und der Stadtverwaltung Dresden gemeinsam mit den Mitarbeitern des Landtags rechtzeitig und in guter Teamarbeit alle erforderlichen Maßnahmen zum Schutz des Sächsischen Landtags getroffen.

Mein Dank gilt jedem Einzelnen, der vor Ort mit angepackt hat. Gemeinsam ist es uns gelungen, das direkt an der Elbe gelegene Gebäude vor der Überflutung zu bewahren. Die mobile Hochwasserschutzwand sowie die Grundwasserpumpen, die nach der verheerenden Flutkatastrophe 2002 errichtet wurden, um einen Wiederholungsfall zu vermeiden, haben sich vollumfänglich bewährt. Eine Überflutung hätte Schäden in Millionenhöhe sowie eine monatelange Einschränkung des Parlamentsbetriebes wie vor elf Jahren nach sich gezogen.

Zahlreiche fleißige Hände und verbesserte Technik haben dazu geführt, dass am Landtag kein Schaden entstanden ist und das Parlament seit Montag wieder von den Abgeordneten, Fraktionen und der Landtagsverwaltung genutzt werden kann.

Im Namen der Abgeordneten des Sächsischen Landtags danke ich darüber hinaus allen Helfern in den Flutgebieten, die mit ihrem vorbildlichen Einsatz gegen die Hochwassergefährdung tätig waren und weiterhin sind bzw. bei der Beseitigung der Flutschäden mit Manneskraft oder auch durch Spenden ihre Solidarität mit den Flutopfern zeigen. Unser Dank gilt den Einsatzkräften von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Bundeswehr und Bundespolizei ebenso wie den unzähligen freiwilligen Helfern. Besonders beeindruckt und überwältigt hat uns die außerordentliche Unterstützung der vielen jungen Menschen.“

Hintergrund:
Aus Sicherheitsgründen musste der Landtag ab einem Elbpegel von 8,50 m am Abend des 5. Juni 2013 seinen regulären Betrieb einstellen. Dazu gehörten die Abschaltung von technischen Einrichtungen (z. B. IT-Server und Gebäudetechnik), sowie die Räumung des Parlamentsarchivs, der Lagerräume und Werkstätten im Kellergeschoss. Im Landtagsgebäude hielten sich ab diesem Zeitpunkt nur noch der für solche Fälle vorgesehene Krisenstab sowie eine Notbesetzung in den einzelnen Fachbereichen und Fraktionen auf. Die für die vergangene Woche geplanten Ausschusssitzungen sind in Ausweichräumlichkeiten durchgeführt worden bzw. entfallen.