Landtag setzt Reihe „Dresdner Gesprächskreise im Ständehaus“ am 29. Februar 2012 mit Hans-Dietrich Genscher und dem Thema Ostpolitik fort

Pressemitteilung 18/2012 vom 27.02.2012

Zum Thema "Deutsche Ostpolitik nach 1990 - was erwarten unsere strategischen Partner?" hat Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler für den letzten Februartag zu einer neuen Gesprächsrunde ins Ständehaus nach Dresden eingeladen. Zu den Gästen zählen der frühere Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher und der kasachische Botschafter Dr. Nurlan Onzhanov.

Der Sächsische Landtag setzt an diesem Mittwoch die zu Beginn des vergangenen Jahres gestartete Veranstaltungsreihe „Dresdner Gesprächskreise im Ständehaus“ fort. Nach dem erfolgreichen Auftakt der Diskussionsplattform mit Friedrich Merz zur Finanzkrise im Januar 2011 kommt nun Bundesminister a. D. Hans-Dietrich Genscher am 29. Februar 2012 zu einem Vortrag nach Dresden.

Der frühere Außenminister und Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland und heutige Ehrenvorsitzende der FDP spricht um 18:00 Uhr im Großen Saal des Ständehauses vor ca. 120 geladenen Gästen zum Thema „Deutsche Ostpolitik nach 1990 – was erwarten unsere strategischen Partner?“. Seine Erfahrungen und Impulse werden in der anschließenden Podiumsdiskussion weiter vertieft. Neben Hans-Dietrich Genscher wirken hierbei der Botschafter Kasachstans, S. E. Dr. Nurlan Onzhanov, Herr Dr. Victor Vasiliev, Botschaftsrat an der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland sowie Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler mit. Es moderiert Dr. Thomas Kunze, Regionalbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung für Zentralasien.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Dresdner Gesprächskreise im Ständehaus“ lädt der Präsident des Sächsischen Landtags hochkarätige Persönlichkeiten nach Dresden ein, um Diskussionen über aktuelle gesellschaftspolitische Fragen anzustoßen.

„Es ist für uns als Gastgeber eine besondere Ehre und ein Gewinn, dass Hans-Dietrich Genscher als Politiker, Ost-Experte und großer Europäer das Anliegen der Dresdner Gesprächskreise im Ständehaus unterstützt. Ihm haben wir es in hohem Maße zu verdanken, dass der Kalte Krieg die Teilung Deutschlands nicht für alle Zeiten zementierte und der 3. Oktober 1990 zum Tag der Deutschen Einheit wurde. Er schrieb 1989 und 1990 als Überbringer der Nachricht von der Ausreisemöglichkeit für die DDR-Flüchtlinge in der deutschen Botschaft in Prag, bei den 2+4-Gesprächen, der Unterzeichnung eines deutsch-sowjetischen Kooperationsvertrags und des deutsch-polnischen Grenzvertrags Geschichte“, erläutert Dr. Matthias Rößler, der ein großes Interesse an der Veranstaltung verzeichnet. Alle verfügbaren Publikumsplätze sind bereits seit längerem ausgebucht.