Öffentlicher Redewettstreit im Sächsischen Landtag – 9. Jugend-Redeforum am 5. November 2011

Pressemitteilung 96/2011 vom 04.11.2011

Am morgigen Samstag, dem 5. November 2011, misst sich ab 9:30 Uhr zum nunmehr neunten Mal der Rhetoriker-Nachwuchs im Plenarsaal des Sächsischen Landtags. 36 Debattierkünstler aus Sachsen, Brandenburg und Thüringen kämpfen einen Tag lang im Parlament um den Sieg beim diesjährigen Jugend-Redeforum.

Seit dem ersten Jugend-Redeforum im Jahr 2003 ist der Plenarsaal regelmäßig am ersten Samstag im November fest in der Hand der Besten aus den Debattierklubs an Sachsens Schulen. Wo an Plenartagen Landtagsabgeordnete über Gesetze, Anträge und aktuelle Fragen debattieren, wetteifern zum Jugend-Redeforum Schüler der Klassenstufen neun bis zwölf um den überzeugendsten und wortgewaltigsten Redebeitrag zu allgemeinen gesellschaftspolitischen Themen.

Am Vormittag diskutieren die Teilnehmer in sechs Runden à sechs Personen jeweils fünfzehn Minuten über ein Thema, das sie erst fünf Minuten zuvor erfahren. Die drei besten Redner jeder Diskussionsgruppe qualifizieren sich für Runde zwei des Redewettstreits. Am Nachmittag heißt es dann, Jury und Publikum mit einem Einzelvortrag zu überzeugen. Drei Minuten hat jeder Vortragende Zeit, die eigene Meinung verständlich, überzeugend und lebendig darzustellen.

Eine hochkarätig besetzte Jury unter der Leitung von Dr. Vazrik Bazil vom Verband der Redenschreiber deutscher Sprache beurteilt die rhetorischen Fähigkeiten, die Argumentation, aber auch die Körpersprache der jungen Redekünstler und kürt am Schluss die Gewinner. Die Platzierungen werden gegen 16:30 Uhr bekanntgegeben. Mit dem 1. Preis ist ein Rhetorikseminar durch den Verband der Redenschreiber deutscher Sprache verbunden.

Der Sächsische Landtag veranstaltet das 9. Jugend-Redeforum gemeinsam mit dem Verband der Redenschreiber deutscher Sprache. Gemeinsames Anliegen ist es, die Kunst der freien Rede zu fördern. Mit der Veranstaltung sollen zudem die Debattierclubs an den Schulen gestärkt und Anstöße für die Gründung neuer „Redeschmieden“ gegeben werden, in denen der Nachwuchs rhetorische Fähigkeiten lernen kann.