Preisverleihung des Wettbewerbs „Sprachenfreundliche Kommune – Die sorbische Sprache lebt“

Pressemitteilung 42/2011 vom 04.05.2011

Am 6. Mai endet der Wettbewerb „Sprachenfreundliche Kommune – Die sorbische Sprache lebt“ mit der Auszeichnungsveranstaltung in Spremberg.

Der Rat für sorbische Angelegenheiten beim Sächsischen Landtag kürt an diesem Freitag die Preisträger des Wettbewerbs „Sprachenfreundliche Kommune – Die sorbische Sprache lebt“. 14 sächsische Städte und Gemeinden aus dem sorbischen Siedlungsgebiet hatten sich in der zweiten Auflage des Wettbewerbs um den Titel beworben, darunter Bautzen, Hoyerswerda, Kamenz und Wittichenau. In den drei Kategorien Städte, sorbisches Kerngebiet und weitere Gemeinden erhalten die sprachenfreundlichsten Kommunen die mit einer Prämie von 500 Euro bzw. 1.000 Euro dotierte Auszeichnung. Die Prämierten bleiben bis zur Preisverleihung geheim.

Die Ehrung der Sieger findet am

Freitag, dem 6. Mai 2011, um 18:00 Uhr
im Hotel „Georgenberg“, Slamener Höhe 19 in 03130 Spremberg


statt. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.

Der Wettbewerb wurde am 7. Juni 2010 gemeinsam vom Rat für sorbische Angelegenheiten des Freistaates Sachsen und vom Rat für sorbische (wendische) Angelegenheiten des Landes Brandenburg mit einer Auftaktveranstaltung in Schleife gestartet. Gesucht wurden die sprachenfreundlichsten Kommunen, die mit kreativen administrativen Maßnahmen und Vorhaben, zivilgesellschaftlichen Projekten oder privatwirtschaftlichen Ideen den Fortbestand der sorbischen Sprache und Kultur unterstützen und fördern.

In Sachsen hatte der Präsident des Sächsischen Landtags, Dr. Matthias Rößler, die Schirmherrschaft übernommen. Zusammen mit dem Rat für sorbische Angelegenheiten besuchte er in der Wettbewerbslaufzeit vier Städte und Gemeinden, um sich vor Ort über Initiativen für die Zweisprachigkeit in Kommunen zu informieren.