„Berner Fluthilfe“: Kanton Bern spendet 100.000 Schweizer Franken für Sachsens Hochwasseropfer

Pressemitteilung 89/2010 vom 21.09.2010

Einen Scheck über 100.000 Schweizer Franken (ca. 76.000 €) hat heute der Präsident des Grossen Rates Bern, Gerhard Fischer, im Sächsischen Landtag an Präsident Dr. Matthias Rößler übergeben. Das Geld soll den Opfern des jüngsten Hochwassers in Ostsachsen zu gute kommen. Die Verteilung der Spende erfolgt über die Stiftung Lichtblick.

„Mit dem Geld unseres Partnerkantons Bern werden wir ausschließlich gemeinnützige Vereine unterstützen, z. B. aus den Bereichen Kultur und Sport. Sie sind als Akteure des bürgerschaftlichen Engagements wichtige Pfeiler einer stabilen Gemeinschaft“, sagte Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler. „Es ist dem Kanton Bern ein großes Anliegen, mit dieser Spende Solidarität zu zeigen und ich freue mich, dass das Geld Vereinen, in denen ehrenamtliche Arbeit geleistet wird, zur Verfügung gestellt wird“, ergänzte Grossratspräsident Gerhard Fischer.

Zwischen dem Sächsischen Landtag und dem Grossen Rat des Kantons Bern bestehen seit 1996 intensive parlamentarische Kontakte, die u. a. durch regelmäßige Besuche von Abgeordnetendelegationen in der jeweiligen Partnerregion geprägt sind. Groß war deshalb die Betroffenheit des Kantons Berns, als man im August 2010 von der Hochwasserkatastrophe in Ostsachsen und den vielen Betroffenen hörten. Umgehend entschloss sich der Kanton Bern, den sächsischen Hochwasseropfern mit einer großzügigen Spende zu helfen.

Betroffene Vereine können sich in den Lokalredaktionen der Sächsischen Zeitung vor Ort oder bei der Stiftung Lichtblick melden.