Ausstellung „LIBERI ARTIS – Die Kinder der Kunst“ gibt Einblick in künstlerisches Schaffen der Freien Jugendkunstschule Waldenburg

Pressemitteilung 5/2010 vom 12.01.2010

Gestern Abend eröffnete Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler gemeinsam mit Dr. Gerd Stiehler, Leiter der Freien Jugendkunstschule Waldenburg, die Ausstellung "LIBERI ARTIS - Die Kinder der Kunst" im Sächsischen Landtag. Die Schau zeigt fast 200 künstlerische Arbeiten, die an der Bildungseinrichtung in Waldenburg entstanden sind und ist bis 16. Februar 2010 im Bürgerfoyer zu sehen.

Die Freie Jugendkunstschule Waldenburg präsentiert sich derzeit im Sächsischen Landtag in der Ausstellung „LIBERI ARTIS – Die Kinder der Kunst“ mit fast 200 Exponaten, die das künstlerische Potenzial der Einrichtung eindrucksvoll belegen. Die Schau vereint sowohl Arbeiten ehemaliger und derzeitiger Schülerinnen und Schüler als auch e ein bis zwei Werke aller Künstler und Kunstpädagogen, die die Kurse an der Jugendkunstschule betreuen.

Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler und Dr. Gerd Stiehler, Leiter der Freien Jugendkunstschule Waldenburg, eröffneten gestern Abend die Ausstellung, die bis zum 16. Februar 2010 im Bürgerfoyer des Sächsischen Landtags gastiert.

Kunst und Kultur bestimmen Anziehungskraft des Gymnasiums

„Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Freien Jugendkunstschule und des Europäischen Gymnasiums Waldenburg, das 1994 als eines der ersten sächsischen Gymnasien in freier Trägerschaft gegründet wurde“, erläuterte der Präsident des Sächsischen Landtags in seinem Grußwort zur Vernissage. Rößler wies darauf hin, dass die Einrichtung die Titel „Schule mit internationalem Charakter“ und „Schule ohne Rassismus“ trage und zu den 100 besten Gymnasien Deutschlands zähle. „Neben der internationalen Ausrichtung des Gymnasiums bestimmen Kunst und Kultur als Bildungsschwerpunkte dessen Anziehungskraft.“ 1998 erfolgte die Gründung der Freien Jugendkunstschule, was zu einem deutlichen Qualitätszuwachs inhaltlicher und personeller Art geführt und das Profil der Schule an ganz entscheidender Stelle geschärft habe, lobte Dr. Matthias Rößler das einzigartige Modell der Schule.

Unterricht bei regional und überregional namhaften Künstlern

„Bei uns nähern sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene einem künstlerischen Gegenstand an, indem sie lernen – oder wieder lernen – sich zu freuen, sich zu wundern, sich mit jemandem darüber zu unterhalten, davon zu träumen, Inhalt und Form wahrzunehmen, Angst davor zu haben, anzufassen, anzusehen, damit zu spielen, selbst herzustellen und stolz darauf zu sein“, beschreibt Leiter Dr. Gerd Stiehler das Selbstverständnis der Jugendkunstschule. „Von 500 Schülern unseres Gymnasiums erlernen 400 ein Instrument. Mehr als 85 Schüler sind in den Kursen der Bildenden und Angewandten Kunst eingeschrieben, die von namhaften Künstlern mit regionaler und überregionaler Bedeutung geführt werden,“ sagte Stiehler weiter. „Einige Absolventen studieren heute Kunst bzw. Kunstpädagogik oder arbeiten als freie Künstler und sind dabei, sich einen Namen zu machen“, berichtete der Leiter der Jugendkunstschule nicht ohne Stolz.
 
Die Ausstellung ist ab sofort bis zum 16. Februar 2010 montags bis freitags von 10 Uhr bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 Uhr bis 16 Uhr im Bürgerfoyer des Sächsischen Landtags, Bernhard-von-Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden, zu sehen. Der Eintritt ist frei.