Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler und Sozialministerin Christine Clauß zeichneten ehrenamtlich engagierte Bürger aus

Pressemitteilung 81/2009 vom 05.12.2009

Der Präsident des Sächsischen Landtags und die sächsische Sozialministerin zeichneten im Landtag 50 ehrenamtlich engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger aus. "Ehrenamtliches Engagement ist eine der wichtigsten Grundlagen unseres Zusammenlebens überhaupt", betonte Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler.

Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler hat heute gemeinsam mit Sozialministerin Christine Clauß in Dresden 50 ehrenamtlich engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Sachsen ausgezeichnet. „Der eigentliche Lohn für das Ehrenamt sind die Anerkennung und Würdigung der Arbeit durch die Gesellschaft“, begründete Christine Clauß bei der feierlichen Verleihung im Sächsischen Landtag die Auszeichnungsveranstaltung. „Ehrenamtliches Engagement ist eine der wichtigsten Grundlagen unseres Zusammenlebens überhaupt“, unterstrich auch Dr. Matthias Rößler die Bedeutung des Ehrenamtes.

Die globalen und demografischen Herausforderungen werden den Sozialstaat als Ganzes vor anspruchsvolle und sehr komplexe Gestaltungsaufgaben stellen. Insbesondere der vor uns liegende demografische Wandel werde die Gesellschaft neue ernste Probleme mit sich bringen. Das Engagement der Älteren und die Verantwortung auch innerhalb ihrer Generation werde daher zukünftig in einem Maße gebraucht werden, wie dies seit Menschengedenken nicht mehr der Fall gewesen sei. „Solidarität miteinander zu pflegen und Verantwortung füreinander zu übernehmen gehört zu den höchsten Bestimmungen des Zusammenlebens in einer Gesellschaft“, äußerte Rößler.

Ehrenamt heiße, Verantwortung zu übernehmen und der Verantwortung gegenüber dem Einzelnen gerecht zu werden, so die Sozialministerin. Die Wertschätzung des Ehrenamtes sei heute glücklicherweise wieder größer als noch vor ein paar Jahren. „Derzeit findet ein Wertewandel statt: Menschen sind bereit, sich verstärkt zu engagieren und sich für die Verbesserung ihres sozialen Umfelds einzusetzen“, sagte Clauß.

Die Ehrung findet seit 1995 jährlich statt. Landkreise, Wohlfahrtsverbände und Kirchen schlagen die zu Ehrenden vor.