Sachsens beste Nachwuchs-Redner kommen aus Großröhrsdorf, Löbau und Meißen – Sieger des Jugend-Redeforums im Landtag

Pressemitteilung 106/2017 vom 05.11.2017

Wo normalerweise Landtagsabgeordnete über Gesetze, Anträge und aktuelle Fragen debattieren, wetteiferten zum Jugend-Redeforum an diesem Wochenende Schüler der Klassenstufen 8 bis 12 um den überzeugendsten Redebeitrag.

Annabell Clemen vom Ferdinand-Sauerbruch-Gymnasium aus Großröhrsdorf wurde dabei zu Sachsens bester Nachwuchsrednerin gekürt. Beim Jugend-Redeforum im Sächsischen Landtag überzeugte die 18-Jährige die Fachjury mit ihren rhetorischen Fähigkeiten am meisten. 

Nur knapp dahinter erreichte Saskia Richter von der 11. Klasse des Geschwister-Scholl-Gymnasiums aus Löbau den sehr guten 2. Platz. Dritter wurde Friedrich Reichel vom Landesgymnasium St. Afra in Meißen (ebenfalls 11.Klasse). 

Bereits zum 15. Mal zeigten 36 Schüler aus Sachsen, Brandenburg und Thüringen im Plenarsaal des Sächsischen Landtags ihre Fähigkeiten in der Kunst der freien Rede. Dabei debattierten sie über Themen wie z. B. „Wo wohnt man besser? Stadt oder Land?“, „Braucht Deutschland eine Leitkultur?“ oder „Darf ich rauchen, was ich will? - Sollte Cannabiskonsum legalisiert werden?“. 

Der Hausherr und Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler begrüßte die Teilnehmer persönlich. „Wer überzeugend argumentiert, kann sich mit seinen Vorschlägen leichter durchsetzen – das gilt in der Politik ebenso wie in der Wirtschaft und der Wissenschaft. Wir diskutieren in einer Demokratie gerne lebhaft, aber dabei sollte immer das gute Argument und nicht die Lautstärke überzeugen. Damit haben unsere jungen Nachwuchsdiskutanten weniger Probleme als mancher Erwachsene“, so Rößler augenzwinkernd.  

Die Redebeiträge der Jugendlichen wurden in mehreren Runden von einer Jury bewertet, der u.a. Journalisten der Sächsischen Zeitung, des MDR und von Radio Energy Sachsen angehörten. 

Am Vormittag diskutierten die Teilnehmer in Gruppen aktuelle politische Themen und hatten zuvor nur fünf Minuten Zeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und sich Notizen zu machen. In der Finalrunde am Nachmittag hielten die Schüler im Plenarsaal eine drei- bis fünfminütige Rede vor Jury und Publikum.