Presse-Einladung: Midissage zur Ausstellung "erfasst, verfolgt, vernichtet – Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus" am 19. April 2016

Pressemitteilung 29/2016 vom 31.03.2016

Die Wanderausstellung "erfasst, verfolgt, vernichtet – Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus" gastiert derzeit im Sächsischen Landtag. Leitlinie der Wanderausstellung ist die Frage nach dem Wert des Lebens.

Sie befasst sich mit den Massenvernichtungen, Zwangssterilisationen und der Ausgrenzung von Behinderten und Kranken während der NS-Diktatur. Bis zu 400.000 Menschen wurden zwischen 1933 und 1945 zwangssterilisiert, mehr als 200.000 Menschen ermordet. Die Schau setzt sich sowohl mit den Schicksalen der Opfer als auch mit Tätern, Tatbeteiligten sowie Opponenten auseinander.

Die Ausstellung der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Dresden entstand in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) und dem Christlichen Sozialwerk (CWS).

Midissage am 19. April 2016
Der Präsident des Sächsischen Landtags, das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, das Christliche Sozialwerk gGmbH und die sächsische Wissenschaftliche Gesellschaft für Nervenheilkunde e.V. (SWGN) laden herzlich zur Midissage am Dienstag, dem 19. April 2016 um 19:00 Uhr im Bürgerfoyer des Sächsischen Landtags ein.

Ablauf der Veranstaltung:

  • Begrüßung des Landtagspräsidenten Dr. Matthias Rößler,
  • Grußwort Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Michael Bauer, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und stellv. Vorsitzender der SWGN
  • Grußwort Peter Leuwer, Geschäftsführer Christliches Sozialwerk gGmbH sowie
  • Einführung in die Ausstellung: Prof. Dr. rer. soc. Dr. med. Frank Schneider, früherer DGPPN-Präsident

Die Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.

Öffnungszeiten
Die Ausstellung ist bis zum 11. Mai 2016 im Sächsischen Landtag zu sehen. Sie kann jeweils montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr besichtigt werden. An Feiertagen bleibt die Schau geschlossen.