Zeitensprünge in die Lokalgeschichte – 9. Sächsischer Jugendgeschichtstag zeigt Ergebnisse jugendlicher Spurensuche

Pressemitteilung 137/2013 vom 19.11.2013

Am 21. und 22. November 2013 ist es wieder soweit. Die inzwischen 9. Auflage der Sächsischen Jugendgeschichtstage findet im Sächsischen Landtag in Dresden statt.

Etwa 200 junge Menschen aus ganz Sachsen werden nach Dresden kommen und zeigen, was sie im letzten Jahr im Rahmen des Programms Zeitensprünge recherchiert, entdeckt und erforscht haben. Und das wird unheimlich spannend werden. In Annaberg-Buchholz im Erzgebirge wurden kurze Hörspiele aufgenommen, in denen einige berühmte Personen der Stadt wieder zum Leben erweckt werden. In Weißwasser wurde das Leben und Arbeiten auf einem historischen sorbischen Bauernhof erforscht, der als Modell mit nach Dresden gebracht werden soll. Und das Thema Zwangsarbeit während des 2. Weltkriegs wird von Projektgruppen aus Rochlitz und Leipzig aufgearbeitet. Das sind nur drei Beispiele für die große Vielfalt, die im Landtag präsentiert werden wird.

Am Donnerstag, dem 21. November 2013, begeben sich die Teilnehmer des Jugendgeschichtstages zunächst noch einmal auf Spurensuche in Dresden und erkunden in fünf verschiedenen Workshops wahlweise das Schulmuseum Dresden, die Gedenkstätte Bautzner Straße, das Stadtarchiv Dresden, den alten jüdischen Friedhof oder wandeln auf den Spuren Erich Kästners.

Am Freitag, dem 22. November 2013, wird Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler die Teilnehmer um 10:30 Uhr im Plenarsaal des Sächsischen Landtags begrüßen. In einem „Projektmarkt“ stellen die „Zeitenspringer“ die Ergebnisse ihrer Forschung vor. Die besten Arbeiten werden zum Abschluss, um 17:00 Uhr, prämiert.

Die Organisation des Jugendgeschichtstags erfolgt durch die Kontaktstelle für Jugendgeschichtsarbeit mit dem Ziel, jenen Enthusiasmus zu erregen, den Goethe als das Beste bezeichnete, „was wir von der Geschichte haben“.

Der Jugendgeschichtstag ist die Plattform für den Austausch von Erfahrungen und die Präsentation von Ergebnissen der (lokal)historischen Forschung mit und durch junge(n) Menschen. Die Organisation erfolgt durch die Kontaktstelle für Jugendgeschichtsarbeit.