Politik vor Ort

Politik vor Ort erleben und mitgestalten – Gelegenheit aktiv an der politischen Gestaltung unserer Gesellschaft mitzuwirken, bekommen Sie vor allem in der Kommunalpolitik. Vor Ort stehen Ihnen natürlich auch die Mitglieder des Landtags zur Verfügung.

Der Abgeordnete Lars Rohwer (CDU) im Gespräch mit Dresdnern, die in seine Bürgersprechstunde gekommen sind

Das Demonstrationsrecht ist im Artikel 23 der Sächsischen Verfassung garantiert

Als Bürger können Sie Ihr unmittelbares politisches und gesellschaftliches Umfeld selbst aktiv mitgestalten. Wichtige Entscheidungen in Ihrer Heimatgemeinde werden im Stadt- oder Gemeinderat gefällt. Wenn Sie mindestens 18 Jahre sind und seit drei Monaten im Wahlkreis wohnen, können Sie selbst für diese ehrenamtliche Tätigkeit kandidieren. Da nicht nur Parteien zur Wahl antreten können, müssen Sie auch nicht unbedingt Mitglied in einer Partei sein. Werden Sie gewählt, so bestimmen Sie für fünf Jahre direkt über alle wichtigen Prozesse in Ihrer Gemeinde mit.

Aber auch wenn Sie kein Mitglied im Gemeinderat sind, können Sie sich in den öffentlichen Sitzungen Ihrer Volksvertretung, in den Einwohnerversammlungen, in Bürgerinitiativen, bei Planfeststellungsverfahren und durch die Mitarbeit in den örtlichen Vereinen und Verbänden aktiv in die Gestaltung Ihres Heimatortes einbringen.

Und natürlich haben Sie auch auf kommunaler Ebene das Recht, sich mit Bitten und Beschwerden an Ihren Gemeinderat zu wenden.

Mit den Mitteln des Bürgerbegehrens und des Bürgerentscheids können Sie gemeinsam mit anderen Bürgerinnen und Bürgern selbst direkt über alle Fragen abstimmen, für die der Gemeinderat zuständig ist. Sie selbst werden damit zum „Gesetzgeber“.

Sie haben nicht nur bei einem Besuch des Sächsischen Landtags in Dresden die Möglichkeit, mit Abgeordneten ins Gespräch zu kommen. Nicht entgehen lassen sollten Sie sich die Möglichkeit, mit den Abgeordneten des Sächsischen Landtags vor Ort ins Gespräch zu kommen. Die meisten Ihrer Volksvertreter unterhalten in Sachsen eigene Bürgerbüros, in denen sie regelmäßig Sprechstunden für Bürgerinnen und Bürger anbieten. Gehen Sie auf Ihre Abgeordneten in deren Bürgersprechstunden zu. Schildern Sie ihnen Ihre Fragen und Probleme und suchen gemeinsam eine Lösung.