Landtagsgebäude

Die Bauten des Sächsischen Landtags stehen am Elbufer im Stadtzentrum Dresdens. Der heutige Landtag besteht aus einem Altbauteil, der in den späten zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts als Finanzamt entstanden ist, und aus einem Neubau mit Plenarsaal, der 1994 eingeweiht wurde.

Blick über den Bernhard-von-Lindenau-Platz auf das Gebäudeensemble des Sächsischen Landtags

Blick vom Internationalen Congress Center Dresden auf den Sächsischen Landtag

Das Parlament ist das Herzstück jeder freiheitlichen, auf Gewaltenteilung gegründeten, repräsentativen Demokratie. Mit den Bauten des Sächsischen Landtags hat dieses eine Arbeitsstätte erhalten, die mit Transparenz und Offenheit diese Demokratie symbolisiert. Die Bauten des Sächsischen Landtags, sowohl der gläserne Neubau als auch der sanierte Altbau, gelten als bedeutendes Zeugnis gelungener Gegenwartsarchitektur.

Dieses Bauensemble wird durch den vor dem Parlamentsgebäude neu angelegten Bernhard-von-Lindenau-Platz vervollständigt.

In einem Rundgang können Sie sich über Gebäude und Platz informieren.

Bienen am Landtag

Bienenbeuten am Sächsischen Landtag

Auf dem Grundstück des Parlaments leben drei Bienenvölker mit jeweils 10.000 bis 35.000 Tieren. Die Bienenbeuten stehen in der Nähe des Plenarsaales (Terrasse Neubau, elbseitig). Der Sächsische Landtag unterstützt die Bienenzucht damit ideell und unterstreicht die Bedeutung der Bienenhaltung für Kultur- und Nutzpflanzen sowie für die Erhaltung der Artenvielfalt und eines funktionierenden Ökosystems. Zwei Imker des Imkervereins Dresden e. V. betreuen die "Landtagsbienen".

Die Honigbiene produziert als wichtiges Nutztier in Sachsen nicht nur Honig, Wachs und Propolis – ihre größte Bedeutung besteht in der unverzichtbaren Bestäubung von 80 Prozent der Wild- und Nutzpflanzen. Allein der Wert der jährlichen Bestäubungsleistung in Sachsen ist mit mindestens 100 Millionen Euro zu beziffern. Die Honigbiene ist in Deutschland seit 35 Jahren ausgestorben und nur noch in Obhut und Betreuung der Imkerschaft überlebensfähig. Damit ist die Honigbiene auch ein Botschafter für die 411 ursprünglich in Sachsen beheimateten Wildbienenarten, von denen zwei Drittel schon ausgestorben sind bzw. als vom Aussterben bedrohte Arten gelten. Somit erlangt die Biene eine wachsende Bedeutung als Umweltindikator und somit als Partner für die Verbesserung der Lebensqualität und für eine menschen- und umweltverträgliche Flächennutzung.

Weitere Informationen

Zum Projekt Landtag, zu den Objekten der Kunst am Bau und zur Geschichte der Bauten des sächsischen Parlaments stehen weitere Informationen zur Verfügung: