Der Sächsische Datenschutzbeauftragte

Der Sächsische Datenschutzbeauftragte setzt sich im Interesse der Bürger des Freistaates Sachsen für einen verantwortungsvollen Umgang mit den personenbezogenen Daten ein. Er wird dazu vom Parlament auf sechs Jahre in sein Amt gewählt.

Sächsischer Datenschutzbeauftragter: Andreas Schurig

Jeder Mensch hat gemäß Artikel 33 der Sächsischen Verfassung das Recht, über die Erhebung, Verwendung und Weitergabe seiner personenbezogenen Daten selbst zu bestimmen. Diese Daten dürfen ohne freiwillige und ausdrückliche Zustimmung der berechtigten Person nicht erhoben, gespeichert, verwendet oder weitergegeben werden. In dieses Recht darf nur durch Gesetz oder aufgrund eines Gesetzes eingegriffen werden. Der Datenschutzbeauftragte ist dem Landtag angegliedert. Er hat circa 20 Mitarbeiter (Juristen, Informatiker, Verwaltungsfachleute), die diese Arbeit in einer Vielzahl von sächsischen Behörden mit etwa 250.000 Bediensteten (Staatsregierung, Kommunen, Kammern, Hochschulen usw.) und sächsischen Unternehmen sicherstellen sollen. Er berichtet dem Landtag aller zwei Jahre über seine Tätigkeit. Außerdem informiert er die Öffentlichkeit, wenn er gravierende Missstände bei der Verarbeitung personenbezogener Daten feststellt.

Wenn Sie mehr über die Tätigkeit des Sächsischen Datenschutzbeauftragten wissen wollen, dann besuchen Sie ihn bitte auf seiner eigenen Internetpräsentation: