Landtag

"Alle Staatsgewalt geht vom Volk aus." (Sächsische Verfassung, Artikel 3 Absatz 1) Der Sächsische Landtag ist die gewählte Vertretung des Volkes im Freistaat Sachsen. Seine wichtigsten Aufgaben sind die Gesetzgebung (besonders die Haushaltsgesetzgebung), die Kontrolle der Regierung sowie die Wahl wichtiger politischer Repräsentanten und Funktionsträger des Freistaates Sachsen.

Das Plenum, die Vollversammlung des Landtags, ist eine an die Öffentlichkeit gerichtete Veranstaltung. Von der Presse- und Besuchertribüne können Journalisten und Gäste die Debatten im Plenarsaal verfolgen.

Beschlüsse fasst das Plenum grundsätzlich in öffentlicher Sitzung. Liveübertragungen, Videoarchiv und Wortprotokolle machen die Landtagssitzungen der Allgemeinheit zugänglich.

Der Sächsische Landtag setzt sich derzeit aus 126 Abgeordneten zusammen. Nach der Verfassung vom 27. Mai 1992 werden sie auf die Dauer von fünf Jahren in allgemeinen, unmittelbaren, freien, gleichen und geheimen Wahlen gewählt. Diese Amtszeit eines Parlaments nennt man Legislaturperiode. Die Wahl zum 6. Sächsischen Landtag fand am 31. August 2014 statt. Im Parlament gibt es fünf Fraktionen: CDU, DIE LINKE, SPD, AfD und Bündnis90/Die Grünen.

Nach dem Wahlergebnis verteilen sich die Mandate auf die einzelnen Parteien wie folgt:

    Tortendiagramm: Stärkeverhältnis der Fraktionen
    Fraktion Sitze
     CDU 59
     DIE LINKE 27
     SPD 18
     AfD 14
     GRÜNE 8

Grundlagen

Grundlage unserer parlamentarischen Demokratie ist die Verfassung des Freistaates Sachsen vom 27. Mai 1992:

Das Parlament arbeitet auf der Grundlage der in der jeweiligen Legislaturperiode gültigen Geschäftsordnung: