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Prof. Dr. Martin Gillo im Gespräch mit offener Geste

Das Ziel der Arbeit des Sächsischen Ausländebeauftragten ist die rechtliche, gesellschaftliche und kulturelle Integration der in Sachsen zeitweilig oder dauerhaft lebenden Ausländer. Er setzt sich gegenüber der Staatsregierung, dem Parlament und den gesellschaftlichen Vereinigungen dafür ein, dass die Interessen der Ausländer berücksichtigt werden.

Wir brauchen eine Willkommensgesellschaft

Nach seinen "Sieben Anregungen für ein weltoffeneres Sachsen" im Jahr 2010 liegt der thematische Schwerpunkt der aktuellen Arbeit des Ausländerbeauftragten und seines Teams in der Schaffung einer Gesellschaft des Willkommens, die respektvoll mit allen Fremden umgeht. Jeder, der hier lebt und sich einbringen möchte, ist einer von uns und verdient unsere Unterstützung - dauerhaft - strukturell - persönlich. Darunter ordnen sich unter anderem folgende Initiativen und Projekte ein:

  • die Schaffung und Stärkung eines Sächsischen Netzwerkes für Integration
  • die strukturierte Optimierung der Situation in Gemeinschaftsunterkünften mittels Kritierien (Heim TÜV) und deren Überprüfung
  • das Signal "Deutsch für alle" und die Unterstützung aller Fremden, die hier leben, um Deutsch lernen zu können
  • die Unterstützung der Staatsregierung bei Schaffung von Rahmenbedingungen für die Anerkennung von im Ausland erworbener Qualifikationen
  • die Stärkung der Kommunalen Integrations- und Ausländerbeauftragten
  • die Veranstaltungen und Wettbewerbe wie der Sächsische Integrationspreis, das Fest für die Eingebürgerten oder die Stärkung der Vielfalt zum Beispiel bei den Interkulturellen Wochen
  • die politische Werbung auf allen Ebenen bei regionalen, sächsischen und bundesweiten Entscheidungsprozessen 
Prof. Dr. Martin Gillo mit Eiskunstlaufweltmeistern beim Fest für die Eingebürgerten
Prof. Dr. Gillo mit Eiskunstlaufweltmeistern Aljona Savchenko und Robin Szolkowy beim Fest für die Eingebürgerten des Jahres 2009