Ausstellung "Was EUropa wirklich verbindet: DIE SPIELE!"

Veranstaltung vom 29.02.2012 bis 30.03.2012

Am 28. Februar 2012 wurde die Ausstellung im Bürgerfoyer des Sächsischen Landtags eröffnet. Sie kann vom 29. Februar bis 30. März 2012 jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr und an den Wochenenden in der Zeit von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr besichtigt werden.

Einführung in die Ausstellung

Spiele waren zu keiner Zeit Zufallsprodukte, sie sind es auch heute nicht. Das Spielen an sich sowie das Spiel sind jeweils Ausdrucksform und damit Teil der Kultur ihrer Epoche.
Sie widerspiegeln, gelegentlich unter Einbindung historischer Elemente, die aktuelle Gesellschaft, deren Sitten, Gebräuche und Eigenarten sowie Regeln im Umgang miteinander. Spiele haben im Leben des Einzelnen sowie innerhalb der Gesellschaft über viele Generationen hinweg eine große, bisweilen sogar existentielle Bedeutung.
Ein vergleichender Blick über die Grenzen zeigt, dass dieses Grundprinzip sowohl für uns als auch für unsere europäischen Nachbarn Gültigkeit hat. Europa war schon sehr früh offen für dieses Grundprinzip des Spielens, der Spiele und der Spielformen. Dabei erfolgte regelmäßig eine landestypische Ergänzung oder Anpassung und damit verbunden eine regionale Integration. So sind eine Vielzahl für die europäischen Völker typische Spiele entstanden, zum einen Sinnbild der grenzüberschreitenden völkerverbindenden europäischen Kultur, zum anderen als Botschafter nach außen.
Die Ausstellung: „Was EUropa wirklich verbindet: DIE SPIELE!“, zeigt 30 Spiele, je eines aus einem der EU-Länder und Anwärterländer, die überall in der EU gespielt werden und aktuelle virtuelle Spiele, die in Europa, aber natürlich auch weltweit begeisterte Fans finden. Mit dem erfolgreichsten deutschen Spiel „Die Siedler von Catan“, welches online und offline in der Ausstellung gespielt werden kann, wird die Brücke zwischen den traditionellen und virtuellen Spielen geschlagen. Damit setzt das Deutsche SPIELEmuseum e.V. auf sein bewährtes Konzept, Computerspiele neben den traditionellen Spielen zum Spielen anzubieten.