Neue Veranstaltungsreihe "Dresdner Gesprächskreise im Ständehaus" startete am 18. Januar 2011 mit Friedrich Merz

Begrüßung durch Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler

Begrüßung durch Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler

Veranstaltung am 18.01.2011

Der Präsident des Sächsischen Landtags Dr. Matthias Rößler brachte es gleich zu Beginn auf den Punkt: „Es geht um Meinungs-, Erfahrungs- und Gedankenaustausch.“ Eine neue Reihe - „Dresdner Gesprächskreise im Ständehaus“ - wurde am Dienstagabend gestartet. Gastredner war der frühere Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU im Bundestag und heutige Vorsitzende der „Atlantikbrücke“ Friedrich Merz.

Wirtschaft und Politik untrennbar miteinander verwoben

Friedrich Merz im Gespräch

Friedrich Merz im Gespräch

Landtagspräsident Dr. Rößler

Landtagspräsident Dr. Rößler

Friedrich Merz machte deutlich, wie untrennbar Wirtschaft und Politik miteinander verwoben seien und forderte am konkreten Beispiel eine enge Zusammenarbeit zwischen Europa und den USA, um „die nächsten fünf bis zehn Jahre einen wirtschaftlich und politisch fundierten Gegensatz zu den asiatischen Ländern“ zu bilden. Es sei von entscheidender Bedeutung, dass der Zusammenhang zwischen wirtschaftlichem Wohlstand und demokratischer Legitimität allgemein erkannt würde. Nur so könne die Glaubwürdigkeit eines demokratischen Systems nachhaltig unterfüttert werden.

In der anschließenden Diskussion mit Bodo Finger, Präsident der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V., Sebastian Scheel, Mitglied des Sächsischen Landtags und Vorsitzender des Haushalt- und Finanzausschusses, Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG, an der auch Friedrich Merz und der Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler teilnahmen, arbeitete die Moderatorin Dr. Melinda Crane eine wechselseitige Abhängigkeit zwischen einer funktionierenden Wirtschaft und einem ebenso stringent funktionierenden politischen System heraus: „Kommando-Wirtschaften“ hätten es „einfacher“, da der demokratische Diskurs fehle. Die Herausforderung im Vergleich der Systeme sei augenfällig.

Die „Dresdner Gesprächskreise im Ständehaus“ werden fortgesetzt.

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