Jugend-Redeforum 2010

Teilnehmerin des 7. Jugend-Redeforums am Pult

Teilnehmerin des 7. Jugend-Redeforums am Pult

Veranstaltung am 06.11.2010

Zum achten Mal misst der rhetorische Nachwuchs am 6. November 2010 im Plenarsaal des Sächsischen Landtags seine Fähigkeiten in der Kunst der freien Rede. Wieder kämpfen 36 Debattierkünstler im Parlament einen Tag lang um den Sieg beim diesjährigen Jugend-Redeforum. Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler eröffnet die Veranstaltung und begrüßt die Jugendlichen.

Jugendliche im Gespräch

Es hat sich mittlerweile zu einer schönen Tradition entwickelt, dass der Plenarsaal regelmäßig am ersten Samstag im November fest in der Hand von Schülerinnen und Schülern ist. Wo an Plenartagen Landtagsabgeordnete über Gesetze, Anträge und aktuelle Fragen debattieren, wetteifern zum Jugend-Redeforum Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren um den überzeugendsten und wortgewaltigsten Redebeitrag.

Der Präsident des Sächsischen Landtags Dr. Matthias Rößler eröffnet den Wettstreit am 6. November 2010 um 9:30 Uhr. Am Vormittag diskutieren die Teilnehmer anschließend in sechs Gruppen à sechs Personen jeweils zehn Minuten über ein Thema, das sie erst fünf Minuten zuvor erfahren. Die besten drei Diskutanten jeder Gruppe qualifizieren sich für Runde zwei der „Redeschlacht“ am Nachmittag. Jetzt heißt es, Jury und Publikum mit einem Einzelvortrag zu überzeugen. Drei Minuten hat jeder Teilnehmer Zeit, die eigene Meinung verständlich und überzeugend darzustellen.

Eine hochkarätige Jury beurteilt die rhetorischen Fähigkeiten, die Argumentation, aber auch die Körpersprache der jungen Redekünstler und kürt am Schluss die Gewinner. Der Sächsische Landtag veranstaltet das Jugend-Redeforum gemeinsam mit dem Verband der Redenschreiber deutscher Sprache und Dresden Heritage e. V. Gemeinsames Ziel ist es, mit der Veranstaltung die Debattierclubs an den Schulen zu stärken und den Anstoß für die Gründung neuer „Redeschmieden“ zu geben, in denen der Nachwuchs die Kunst der freien Rede üben kann. Eine Fähigkeit, die auch für Abgeordnete des Sächsischen Landtags unabdingbar ist.