Die "Deutsch-Sowjetische Freundschaft" in der DDR - Anspruch und Wirklichkeit

Veranstaltung am 09.07.2010

Am 9. Juli 2010 findet im Plenarsaal ein internationales Colloquium statt. Deutsche und russische Historiker beschäftigen sich mit der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft in der DDR zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Das renommierte Fachgremium erforscht unter Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel die jüngeren deutsch-russischen Beziehungen.

 

9:00 – 9:10 Uhr Christopher Metz, Direktor des Sächsischen Landtags
Grußwort
9:10 – 9:20 Uhr  Horst Möller, Deutscher Co-Vorsitzender
Alexander Tschubarjan, Russischer Co-Vorsitzender
Begrüßungen
9:20 – 9:50 Uhr

Marianne Birthler
Einleitungsvortrag
Deutsch-sowjetische Freundschaft? – Persönliche Erfahrungen

9:50 – 10:10 Uhr Jakow Drabkin
Von der Feindschaft zur Freundschaft.
Wege Russisch-Deutscher Verständigung nach dem Zweiten Weltkrieg
10:10 – 10:30 Uhr Jan Foitzik
Der deutsche Russland-Komplex 1945-1947: Befreiungsambition und „Ostorientierung“
10:30 – 11:00 Uhr Aussprache
11:00 – 11:30 Uhr Kaffeepause
11:30 – 11:50 Uhr G.F. Woronenkowa
Die Rolle der Besatzungsmächte bei der Entstehung demokratischer Massenmedien in Deutschland
11:50 – 12:10 Uhr Wladislaw Hedeler
Die ungeliebten Exilanten – Über die Rückkehr deutscher Politemigranten aus der UdSSR
nach Stalins Tod
12:10 – 12:30 Uhr A.V. Tsfasman
Die Nachkriegsrepressionen in der UdSSR und die Kader-„Säuberungen“ in der DDR (1949-1953)
12:30 – 13:00 Uhr Aussprache
13:00 – 14:15 Uhr Mittagspause
14:15 – 14:45 Uhr

Buchvorstellung
Orte des Gewahrsams von deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion, 1941 – 1956,
Findbuch hg. von der Föderalen Archivagentur der Russischen Föderation, dem Staatlichen
Russischen Militärarchiv, der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, dem Suchdienst München des DRK und
dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Grußworte:
Vertreter der Russischen Archivagentur bzw. des Russischen Staatlichen Militärarchivs
Rainer Ruff, Generalsekretär des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Hansjörg Kalcyk, Leiter des Suchdienstes des Deutschen Roten Kreuzes, München
Präsentation:
Klaus-Dieter Müller, Stiftung Sächsische Gedenkstätten

14:45 – 14:55 Uhr Mitteilung
W. W. Kasakewitsch
Die Besonderheiten der Such- und Erinnerungsarbeit im Gebiet der DDR im Zusammenhang mit der
Beisetzung von im Großen Vaterländischen Krieg gefallenen sowjetischen Militärangehörigen 
14:55 – 15:15 Uhr Elke Scherstjanoi
Deutsch-sowjetische Beziehungen im Alltag der ersten Nachkriegsjahre
15:15 – 15:35 Uhr V.S. Christoforow
Die Entstehung der nationalen Staatssicherheitsorgane in der DDR
15:35 – 16:00 Uhr Aussprache
16:00 – 16:30Uhr Kaffeepause
16:30 – 16:40 Uhr Mitteilung
Ju. M. Korschunow
Die Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft in der SBZ
am Vorabend der Gründung der DDR
16:40 – 17:00 Uhr Ilko-Sascha Kowalczuk
Die sowjetische Besatzungsarmee und die ostdeutsche Gesellschaft
in den letzten Jahrzehnten der DDR
17:00 – 17:30 Uhr Aussprache
20:00 – 21:30 Uhr  Abendveranstaltung
Jens und Eva Reich
Von der Freundschaft mit vielen Russen und vom Siechtum des Kommunismus –
Erfahrungen aus unserem Leben in Russland