Aufgaben der Abgeordneten

Die Abgeordneten, auch als Mitglieder des Landtags (MdL) bezeichnet, vertreten das ganze sächsische Staatsvolk und nicht nur eine Partei oder Gruppierung. Sie sind daher nur ihrem Gewissen unterworfen und an Weisungen und Aufträge nicht gebunden. Die Abgeordneten werden alle fünf Jahre in freien, allgemeinen, gleichen, geheimen und unmittelbaren Wahlen in den Landtag gewählt.

Der Abgeordnete hat als Mitglied des Landtags (MdL) im Plenum, in den Ausschüssen, in den Fraktionen und deren Arbeitskreisen vielfältige Aufgaben zu erfüllen. Hinzu kommen Verpflichtungen im öffentlichen Leben und im Wahlkreis, wo der Abgeordnete für die Bevölkerung Ansprechpartner sein soll.

Zu seinen Aufgaben gehören neben der eigentlichen Parlamentsarbeit die Wahlkreisbetreuung und sonstige mit der Mandatsausübung zusammenhängenden Tätigkeiten, insbesondere in der eigenen Partei.

Die parlamentarischen Aufgaben, hier vor allem die gesetzgeberische Tätigkeit, erledigen die Abgeordneten vornehmlich am Sitz des Sächsischen Landtags in Dresden. Hier steht jedem von ihnen ein eigenes Büro im Landtagsgebäude zur Verfügung.

Zur Betreuung ihres Wahlkreises unterhalten die meisten Abgeordneten dort Büros, oft Bürgerbüros genannt, in denen sie regelmäßig Bürgersprechstunden durchführen. Insbesondere in der Wahlkreisarbeit nehmen die Parlamentarier die Funktion als Bindeglied zwischen Bürgern und Parlament wahr.

Tortendiagramm zur Verteilung der Aufgaben der Abgeordneten (in Zeitanteilen)
Tortendiagramm zur Verteilung der Aufgaben der Abgeordneten (in Zeitanteilen)